Sammlung: Philipps-Mühle
Ein vielleicht etwas ungewöhnliches Bild da oben. Aber es ist bewusst gewählt. Weil es den
Namen des Weinguts hilft zu erläutern. Philipps, das ist der Familienname der Brüder Thomas und
Martin. Und die Mühle sieht man da unten. Direkt am rauschenden Bach, der im Winter etwas träger
ist. Vier Generationen lang mahlten die Philipps das Getreide der umliegenden Bauern. Bis Papa
Josef im Jahre 2015 den letzten Sack befüllte.
Weinbau hatte er da schon im Nebenerwerb betrieben. Seine Söhne setzen nunmehr konsequent
auf den Wein, mit mittlerweile 6 Hektar, teilweise auf uralten Weinbergen. Mit dem Jahrgang 2024
sind die Weine biozertifiziert. Im Eichelmann sind sie übrigens inzwischen mit dreieinhalb Sternen
gelistet und gehören damit zur Spitze des gesamten Anbaugebiets Mittelrhein.
Klar gibt der Riesling hier den Ton an. Glockenklar kommt er hier von den Schieferböden.
Und wenn der Weißburgunder einen so schmelzigen und gleichzeitig mineralischen (jedoch aktuell
leider ausverkauften) Sekt ergibt, dann soll uns allen das nur recht sein.