Sammlung: Naturwein

fussgepresst.jpg

Es gibt keine einheitliche Definition von Naturwein, und ehrlich gesagt klingt es im Englischen mit "low intervention" auch viel schöner. Michael Völker von 2Naturkinder sagt gern: "nichts hinzugefügt, nichts weggenommen". Das bedeutet keine Chemie im Weinberg (also Bioweinbau als Grundvoraussetzung), keine zugesetzten Hefen, keine Enzyme oder Schönungsmittel, keine Filtration, keine Schwefelzugabe. In der Branche - und hier sind wir wieder beim Thema einheitliche Definition - wird eine grobe Filtration und eine minimale Schwefelgabe aber meist akzeptiert. Und was bedeutet das für den Geschmack? Probiert am besten selbst, aber viele Naturweine schmecken wilder, eckiger, vielleicht dreckiger als herkömmliche Weine. Wichtig ist aber für den Verbraucher, dass Naturweine wegen der geringen oder fehlenden Schwefelung besonders anfällig gegen Umwelteinflüsse sind. Insbesondere höhere Temperaturen tragen zu einer unerwünschten Veränderung bei, daher wird allgemein eine Lagerung bei maximal 14 Grad Celsius empfohlen. Wer also keinen eigenen Weinkeller besitzt, sollte die Weine zum baldigen Verzehr kaufen. Und seien wir ehrlich, Wein ist doch zum Trinken da?!

59 Produkte