Sammlung: Prinz
Also das hatten wir auch noch nicht. Ein Weingut, Mitglied im renommierten VDP, Aufsteiger des
Jahres im Vinum 2022 und inzwischen mit vier (Eichelmann) bzw. viereinhalb (Vinum) von maximal
fünf möglichen Sternen bewertet tritt an uns heran, ob wir sie in unser Sortiment aufnehmen wollen.
Mit einem Hauch von Stolz sehen wir diese Geste als Zeichen an, dass unsere klare Fokussierung
auf kleine, handwerklich und biologisch arbeitende Betriebe erkannt und anerkannt wird.
Die 12 Hektar Rebfläche stehen überwiegend rund um das Weingut in Hallgarten, es gibt aber auch
einzelne Parzellen in anderen berühmten Rheingauer Lagen wie dem Erbacher Marcobrunn. Die Geschichte
des Weinguts ist eine rasante. Noch in den 90ern arbeitete Fred bei berühmten Kollegen wie Breuer
und Kloster Eberbach, produzierte aber nebenbei schon die ersten paartausend Flaschen. Im Jahre
2003 ergab sich dann die Möglichkeit, ein bestehendes Weingut zu übernehmen. Und schon ein Jahr
später war man im VDP. Biozertifiziert ist das Weingut seit 2013 und seit 2018 arbeitet man
biodynamisch (ohne Zertifizierung).
Im gleichen Jahr (sicherlich kein Zufall) übernahm Sohn Florian die Weinbergsarbeit und seither
konzentriert sich Fred auf den Keller. Rheingau - das ist Riesling und diese Formel gilt auch im
Weingut Prinz. Gutswein und Ortswein legen schon mal mehr als solide vor, aber in welche Höhen sich
die GGs aufschwingen, ist teilweise atemberaubend. Klar, ein Marcobrunn will erstmal bezahlt sein,
aber bekanntlich war es schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben...